Heizlüfter: Stromverbrauch und Kosten pro Stunde, Tag und Jahr

Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt braucht auf voller Stufe 2 kWh pro Stunde: bei 37,0 ct/kWh rund 74 Cent. Mit Rechner für Ihre Leistung, Dauer und Ihren Tarif.

Vom Wisiko-Team · Veröffentlicht am 13. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Geschätzte Stromkosten pro Jahr
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Pro Betriebsstunde
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Pro Tag
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Pro Monat
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Jahresverbrauch
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Rechenweg: Leistung (kW) × Stunden × Anteil Volllast × Tage × Strompreis. Ist ein Jahresverbrauch eingetragen, wird dieser verwendet. Die Ergebnisse sind unverbindliche Schätzungen; maßgeblich sind Typenschild, Energielabel und Ihr Stromvertrag (Grundpreis nicht enthalten).

Das Wichtigste in Kürze
  • 2.000 W auf voller Stufe = 2 kWh pro Stunde, bei 37,0 ct/kWh also 0,74 €.
  • Zwei Stunden täglich: 1,48 € am Tag, 44,40 € im Monat (30 Tage).
  • Es gibt keinen „sparsamen“ Heizlüfter: Jede elektrische Direktheizung macht aus 1 kWh Strom etwa 1 kWh Wärme.
  • Für kurzes Zuheizen eines Raums sinnvoll, als Dauerheizung teuer. Eine Wärmepumpe liefert pro kWh Strom im Schnitt rund 3,4 kWh Wärme.

Der Rechner geht von einem Heizlüfter mit 2.000 W aus, der an 120 Tagen im Jahr zwei Stunden auf voller Stufe läuft. Passen Sie Leistung, Dauer und Strompreis an. Hat Ihr Gerät ein Thermostat, das sich zwischendurch abschaltet, senken Sie den Anteil unter Volllast.

Kosten pro Stunde nach Leistung

Bei 37,0 ct/kWh und voller Stufe:

LeistungVerbrauch pro StundeKosten pro Stunde2 h täglich, 30 Tage
500 W0,5 kWh0,19 €11,10 €
1.000 W1 kWh0,37 €22,20 €
1.500 W1,5 kWh0,56 €33,30 €
2.000 W2 kWh0,74 €44,40 €
3.000 W3 kWh1,11 €66,60 €

Warum Heizlüfter so teuer heizen

Heizlüfter, Ölradiatoren, Konvektoren und Infrarotpaneele sind elektrische Direktheizungen: Sie wandeln Strom nahezu vollständig in Wärme um, also etwa 1 kWh Wärme pro kWh Strom, wie die Verbraucherzentrale erklärt. Mehr geht physikalisch nicht. Ein Gerät, das mit „bis zu 50 % Ersparnis“ wirbt, spart höchstens, weil es weniger lange läuft oder einen kleineren Raum heizt.

Teuer wird es, weil Strom pro Kilowattstunde deutlich mehr kostet als Gas oder Fernwärme. Eine Wärmepumpe nutzt dagegen Umweltwärme: Luft/Wasser-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden erreichten in den Messungen des Fraunhofer ISE im Schnitt eine Jahresarbeitszahl von 3,4. Sie liefert also mit derselben Kilowattstunde Strom gut dreimal so viel Wärme.

Wann sich ein Heizlüfter trotzdem lohnt

  • Kurz zuheizen: das Bad am Morgen für 15 Minuten, ein selten genutztes Gästezimmer.
  • Übergangszeit: wenn die Zentralheizung noch aus ist und nur ein Raum warm sein soll.
  • Mit Thermostat und Zeitschaltuhr: Das Gerät läuft nur, solange es nötig ist.

Als Ersatz für die Zentralheizung über den ganzen Winter ist er dagegen fast immer die teuerste Lösung.

Sicherheit

Heizlüfter nicht an Mehrfachsteckdosen oder Kabeltrommeln betreiben, nicht abdecken und nie unbeaufsichtigt in der Nähe von Vorhängen oder Möbeln laufen lassen. Ein 2.000-W-Gerät zieht an 230 V rund 8,7 A. Das verträgt ein normaler 16-A-Stromkreis, aber nicht unbedingt zusammen mit weiteren großen Verbrauchern. Mehr dazu im Rechner Watt in Ampere.

Quellen

  1. BDEW – Strompreisanalyse Herbst 2026 (37,0 ct/kWh)
  2. Verbraucherzentrale Energieberatung – Elektrische Direktheizung
  3. Fraunhofer ISE – Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich (WP-QS im Bestand, 2025)

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